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Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter – wo liegen die Unterschiede?

  • 9. Aug.
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 10. Aug.

Auf fast jedem Futtersack sieht heute alles ziemlich gesund aus.


Fleisch, Gemüse, Kräuter, vielleicht noch ein bisschen Natur im Hintergrund – und schon wirkt das Futter hochwertig.


Aber das Bild auf der Verpackung sagt erst einmal ziemlich wenig darüber aus, was wirklich im Napf landet.


Denn Hundefutter unterscheidet sich nicht nur bei den Zutaten. Auch Verarbeitung, Zusammensetzung, Zusatzstoffe und Vertriebsweg machen einen großen Unterschied.


Und genau da lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen.


Hund frisst REiCO unter aus einem Napf

Was steckt wirklich im Futter?


Die Vorderseite einer Verpackung ist Werbung.


Die Rückseite ist interessanter.


Dort findest du die Zusammensetzung und kannst sehen, welche Zutaten tatsächlich verwendet wurden.


Je klarer die Deklaration ist, desto leichter kannst du verstehen, was dein Hund frisst.


Stehen dort verständliche Zutaten wie Fleisch, Innereien, Gemüse, Kräuter oder Öle, kannst du dir ein deutlich besseres Bild machen.


Bei sehr allgemeinen Sammelbegriffen wird es schwieriger.


Denn Begriffe können viel sauberer klingen, als sie tatsächlich sind.



Warum sehen manche Zutatenlisten so kompliziert aus?


Weil industriell hergestelltes Futter oft nicht nur aus ein paar einfachen Zutaten besteht.


Es kann technisch notwendig sein, bestimmte Bestandteile zu ergänzen, zu stabilisieren oder später wieder zuzusetzen.


Gerade bei stärker erhitzten Herstellungsverfahren können hitzeempfindliche Nährstoffe teilweise verloren gehen und müssen anschließend ergänzt werden.


Das ist ein Punkt, über den viele Hundehalter gar nicht nachdenken.


Man sieht am Ende eine fertige Krokette – aber nicht mehr, was mit den ursprünglichen Zutaten während der Herstellung passiert ist.



Warum wird Hundefutter überhaupt so stark verarbeitet?


Weil sich große Mengen möglichst gleichmäßig herstellen lassen müssen.


Ein Futter, das für viele Verkaufsstellen produziert wird, muss gut transportierbar, lagerfähig und immer gleich aussehen.


Dafür sind industrielle Verfahren ideal.


Das ist aus Sicht eines großen Herstellers nachvollziehbar.


Aber als Hundehalter darfst du dir trotzdem die Frage stellen:


Möchte ich ein Futter, das vor allem technisch perfekt für Produktion und Handel funktioniert – oder eines, bei dem möglichst wenig an den ursprünglichen Zutaten verändert wird?



Was bedeutet Extrusion?


Viele klassische Trockenfutter werden extrudiert.


Dabei wird die Futtermischung mit Feuchtigkeit, hohem Druck und hohen Temperaturen verarbeitet und anschließend in Form gebracht.


Das Verfahren ist sehr effizient und eignet sich gut für große Produktionsmengen.


Gleichzeitig werden die Zutaten dabei deutlich stärker verarbeitet als bei schonenderen Verfahren.


REiCO geht beim Trockenfutter bewusst einen anderen Weg.


Die Sorten werden kaltgepresst oder gebacken und nicht klassisch extrudiert.


Mehr dazu findest du in unserem Beitrag Kaltgepresstes Hundefutter – was bedeutet das eigentlich?



Warum braucht Hundefutter überhaupt Zusatzstoffe?


Schau einmal auf die Rückseite eines Futtersacks.


Manchmal liest sich die Deklaration noch wie eine Einkaufsliste: Fleisch, Gemüse, Kräuter, Öle und Mineralstoffe.


Und manchmal braucht man gefühlt erst einmal ein Wörterbuch.


Neben den eigentlichen Zutaten können sich dort technologische, ernährungsphysiologische oder sensorische Zusatzstoffe finden. Dazu kommen je nach Futter Konservierungsstoffe, Antioxidationsmittel, Bindemittel, Aromen oder andere Stoffe, deren Namen ein normaler Hundehalter kaum einordnen kann.


Nicht alles davon ist automatisch schlecht.


Ein zugesetztes Vitamin ist etwas völlig anderes als ein Farbstoff. Und auch bestimmte Präbiotika wie Oligosaccharide können einen sinnvollen Zweck erfüllen.


Trotzdem darf man sich fragen:


Warum braucht dieses Futter diesen Stoff überhaupt?


Ist er für meinen Hund da? Für die Haltbarkeit? Für die Verarbeitung? Für Farbe und Geruch? Oder damit sich das Produkt besonders günstig und gleichmäßig herstellen lässt?


Genau diese Fragen finde ich viel interessanter als große Versprechen auf der Vorderseite der Verpackung.



Was sind eigentlich Füllstoffe?


Auch der Begriff „Füllstoff“ wird beim Hundefutter schnell benutzt.


Gemeint sind meist preiswerte Zutaten, die Volumen, Struktur oder Energie liefern, aber nicht unbedingt das sind, was man sich beim Blick auf die schöne Fleischabbildung vorne auf dem Sack vorgestellt hat.


Kohlenhydrate, Getreide oder pflanzliche Bestandteile sind dabei nicht automatisch schlecht. Auch sie können in einem Hundefutter einen sinnvollen Platz haben.


Entscheidend ist vielmehr:


Wie viel davon steckt im Futter – und warum?


Wenn hochwertige tierische Zutaten durch sehr günstige Rohstoffe ersetzt werden, wird die Herstellung natürlich billiger.


Für mich sollte die Rezeptur aber nicht danach aufgebaut sein, wie man einen Futtersack möglichst günstig voll bekommt.


Sondern danach, was im Napf meines Hundes sinnvoll ist.



Warum werden Hundefutter überhaupt in Fütterungsversuchen getestet?


Diese Frage klingt im ersten Moment vielleicht etwas naiv – ist aber eigentlich ziemlich spannend.


Wenn auf einer Verpackung Bilder von Fleisch, Gemüse und Kräutern zu sehen sind, könnte man denken:


Das sind doch ganz normale Lebensmittel. Was muss daran überhaupt getestet werden?


Tatsächlich können Fütterungsversuche verschiedene Gründe haben. Dabei kann zum Beispiel untersucht werden, ob ein Futter akzeptiert wird, wie gut bestimmte Nährstoffe aufgenommen werden oder ob eine Rezeptur einen Hund über einen bestimmten Zeitraum ausreichend versorgt.


Ein Fütterungsversuch bedeutet deshalb nicht automatisch, dass mit gefährlichen Stoffen experimentiert wird.


Trotzdem lohnt sich auch hier ein genauer Blick.


Denn zwischen

„Ein Hund kann mit dieser Rezeptur ausreichend ernährt werden“


und


„So möchte ich meinen Hund möglichst natürlich ernähren“


liegt durchaus ein Unterschied.


Und genau diesen Unterschied darf jeder Hundehalter für sich selbst hinterfragen.



Was bedeutet „hochwertig“ eigentlich?


Das Wort steht mittlerweile auf sehr vielen Verpackungen.


Aber „hochwertig“ ist kein geschütztes Qualitätsversprechen.


Wichtiger ist:


  • Welche Zutaten werden verwendet?

  • Wie transparent ist die Deklaration?

  • Wie stark wird das Futter verarbeitet?

  • Welche Stoffe werden zugesetzt?

  • Wie gut verträgt dein Hund das Futter?


Denn ein schönes Etikett macht noch kein gutes Futter.



Warum lohnt sich ein Blick auf den Vertriebsweg?


Darüber sprechen erstaunlich wenige.


Ein Futtersack im klassischen Handel hat oft schon einige Stationen hinter sich: Produktion, Lager, Logistik, Zentrallager, Verkaufsstelle, Regal.


Wie lange er dort bereits liegt, weißt du als Kunde nicht unbedingt.


Bei REiCO läuft das anders.


Das Futter wird direkt bestellt und direkt zum Kunden geliefert.

Es steht nicht erst monatelang irgendwo im Tiermarkt und wartet darauf, gekauft zu werden.


Dadurch ist der Weg vom Hersteller zum Napf deutlich direkter.


Und wenn ich schon Wert auf gute Zutaten und eine schonende Herstellung lege, finde ich genau das nur konsequent.



Warum steht REiCO nicht einfach im Tiermarkt?


Weil REiCO auf persönlichen Direktvertrieb setzt.


Das bedeutet: Du kaufst das Futter nicht anonym aus dem Regal, sondern über einen Vertriebspartner.


Der Vorteil ist nicht nur der direkte Vertriebsweg.


Du hast auch jemanden, den du fragen kannst.


Passt die Sorte?


Wie viel soll ich füttern?


Wie stelle ich um?


Was mache ich, wenn mein Hund empfindlich reagiert?


Genau diese Begleitung gehört bei REiCO zum Konzept dazu.



Und was ist mit dem mineralischen Gleichgewicht?


Das ist ein weiterer Punkt, der REiCO von vielen klassischen Futtern unterscheidet.


Das Ernährungskonzept basiert nicht nur auf einzelnen Zutaten, sondern auch auf dem sogenannten mineralischen Gleichgewicht.


Dabei soll der Organismus mit Mineralstoffen so versorgt werden, dass das natürliche Verhältnis im Körper unterstützt wird.


Mehr dazu findest du auf unserer Seite zum mineralischen Gleichgewicht.



Muss gutes Hundefutter kompliziert sein?


Nein.


Eigentlich ist es sogar eher andersherum.


Je mehr du verstehst, desto einfacher wird es.

Du musst kein Futtermitteltechnologe sein.


Ein paar Fragen reichen schon:


  • Verstehe ich, was im Futter steckt?

  • Weiß ich, wie es hergestellt wird?

  • Sind unnötige Zusätze enthalten?

  • Weiß ich, woher das Futter kommt?

  • Verträgt mein Hund es gut?

  • Habe ich jemanden, den ich bei Fragen erreichen kann?


Wenn du diese Fragen beantworten kannst, bist du schon ziemlich weit.



Fazit


Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter.


Der Unterschied liegt nicht nur im Fleischanteil oder im Preis.


Entscheidend ist das Gesamtbild:


Zutaten, Verarbeitung, Zusatzstoffe, Vertriebsweg und Verträglichkeit.


REiCO geht bei vielen dieser Punkte bewusst einen anderen Weg als klassische industrielle Massenware.


Nicht, weil Fütterung kompliziert sein muss.


Sondern weil es sinnvoll ist, genauer hinzuschauen, was jeden Tag im Napf landet.

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