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Futterumstellung beim Hund – so gelingt sie entspannt

  • 31. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Aug.

Ein neues Futter ist für den Magen erst einmal ungewohnt.


Darum ist es meist besser, nicht von heute auf morgen komplett zu wechseln. Gib dem Darm etwas Zeit und mische das neue Futter Schritt für Schritt unter das bisherige.


So kann sich dein Hund langsam daran gewöhnen und die Verdauung bleibt oft ruhiger.



Goldener Spaniel hält seinen vollen Futternapf in der Schnauze.


So gehst du am besten vor


Am ersten Tag gibst du nur eine kleine Menge des neuen Futters dazu.


Dann erhöhst du den Anteil jeden Tag ein bisschen, bis dein Hund nach etwa einer Woche nur noch das neue Futter bekommt.


Bei sehr empfindlichen Hunden darf die Umstellung auch länger dauern. Wichtig ist nicht das Tempo, sondern dass dein Hund das neue Futter gut verträgt.



Was ist während der Futterumstellung normal?


In den ersten Tagen kann sich die Verdauung etwas verändern.


Der Kot kann weicher sein, dein Hund kann öfter müssen oder etwas mehr Bauchgrummeln haben. Das bedeutet nicht sofort, dass das neue Futter nicht passt.


  • Auch Blähungen können in den ersten Tagen auftreten, wenn sich der Darm erst an die neuen Zutaten gewöhnen muss.


Der Darm muss sich erst an die neuen Zutaten gewöhnen. Solange dein Hund fit ist, normal frisst und keine starken Beschwerden hat, kannst du die Umstellung einfach etwas langsamer machen.


Bei starkem Durchfall, Erbrechen oder deutlichen Bauchschmerzen solltest du die Umstellung stoppen und die Ursache abklären lassen.



Wie lange dauert eine Futterumstellung?


Bei vielen Hunden dauert die Umstellung etwa sieben bis zehn Tage.


Ein empfindlicher Hund braucht manchmal zwei Wochen oder etwas länger. Das ist völlig in Ordnung.


Entscheidend ist nicht, wie schnell die Umstellung abgeschlossen ist, sondern dass dein Hund das neue Futter gut verträgt.


Beobachte einfach, wie dein Hund reagiert. Wird der Kot wieder fester und fühlt er sich wohl, kannst du den Anteil des neuen Futters weiter erhöhen.


Geht es ihm nicht gut, mach einen Schritt zurück und gib dem Darm mehr Zeit.



Was sollte man bei der Umstellung vermeiden?


Wechsle nicht ständig zwischen mehreren Futtersorten hin und her.


Der Darm braucht Ruhe, um sich auf das neue Futter einzustellen. Zu viele Änderungen auf einmal machen es außerdem schwer zu erkennen, was dein Hund gut verträgt.


Auch neue Leckerlis oder Ergänzungen würde ich in dieser Zeit nur vorsichtig dazugeben. Am besten änderst du immer nur eine Sache nach der anderen.


So kannst du viel leichter beobachten, wie dein Hund reagiert.



Was hilft dem Darm bei der Umstellung?


Ein empfindlicher Darm freut sich über Ruhe und eine langsame Umstellung.


Füttere möglichst zu festen Zeiten und gib in dieser Phase nicht zu viele Extras. Auch sehr fettige Kauartikel oder viele verschiedene Leckerlis können die Verdauung zusätzlich belasten.


Bei sensiblen Hunden kann es außerdem sinnvoll sein, die Darmflora gezielt zu begleiten.


Zeigt dein Hund zusätzlich häufiges Schmatzen oder frisst auffällig viel Gras, lohnt sich ein genauerer Blick auf den Magen-Darm-Bereich.


Mehr dazu findest du auf unserer Seite zur Darmgesundheit beim Hund.


Wichtig bleibt aber immer: Je weniger gleichzeitig verändert wird, desto leichter kann sich der Bauch an das neue Futter gewöhnen.



Fazit


Eine Futterumstellung braucht vor allem etwas Zeit.


Mische das neue Futter langsam unter das bisherige und erhöhe den Anteil Schritt für Schritt. Bei empfindlichen Hunden darf die Umstellung ruhig länger dauern.


Verändere möglichst nicht mehrere Dinge gleichzeitig und beobachte, wie dein Hund reagiert. So kann sich der Darm in Ruhe an das neue Futter gewöhnen.



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