Flöhe beim Hund – woran erkennst du sie?
- 4. Aug.
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 7. Aug.
Flöhe sind klein, schnell und im Fell oft schwer zu entdecken.
Viele Hunde kratzen sich zuerst nur gelegentlich. Wird der Befall stärker, kommen häufiges Kratzen, Knabbern am Fell, gerötete Haut oder kleine Krusten dazu.
Starker Juckreiz wird jedoch nicht immer nur durch Flöhe verursacht. Auch Allergien, Grasmilben oder andere Hautprobleme können ähnliche Beschwerden auslösen.
Besonders aufmerksam solltest du am Rücken, am Bauch und rund um den Schwanzansatz schauen. Dort halten sich Flöhe besonders gern auf.

Warum kann schon ein einziger Flohbiss so starken Juckreiz auslösen?
Manche Hunde reagieren allergisch auf den Speichel des Flohs.
Dann kann schon ein einzelner Biss reichen, um sehr starken Juckreiz auszulösen. Der Hund kratzt und knabbert sich immer weiter, bis die Haut wund oder entzündet ist.
Gerade bei einem Hund mit Allergien wird ein Floh deshalb leicht übersehen. Man denkt zuerst an das Futter oder an Pollen – dabei kann auch eine Flohspeichelallergie dahinterstecken.
Leckt dein Hund zusätzlich ständig an den Pfoten oder hat immer wieder Probleme mit den Ohren, können auch mehrere Ursachen gleichzeitig eine Rolle spielen.
Warum reicht es nicht, nur den Hund zu behandeln?
Die erwachsenen Flöhe sitzen auf dem Hund. Ihre Eier fallen aber in die Umgebung und verteilen sich dort, wo dein Hund liegt, schläft oder spielt.
So können sich Eier, Larven und Puppen in Körbchen, Decken, Teppichen, Sofaritzen und unter Möbeln verstecken. Deshalb reicht es nicht, nur das Fell zu kontrollieren. Auch die Wohnung muss gründlich gereinigt werden.
Wasche Hundedecken, Kissenbezüge und andere waschbare Textilien möglichst heiß. Sauge Teppiche, Polster, Ritzen und die Lieblingsplätze deines Hundes regelmäßig gründlich ab. Der Staubsauger nimmt dabei auch Eier, Larven und erwachsene Flöhe auf.
Eine Flohfalle einfach selbst bauen
Für eine einfache Flohfalle brauchst du einen flachen Teller oder eine Schale, warmes Wasser, einen kleinen Spritzer Spülmittel und eine Lampe oder ein Teelicht.
Stell die Schale abends auf den Boden und richte die Lampe darüber aus. Flöhe orientieren sich unter anderem an Wärme und Licht und springen in Richtung der Falle. Das Spülmittel nimmt dem Wasser die Oberflächenspannung. Dadurch können die Flöhe nicht auf der Wasseroberfläche bleiben und gehen unter.
Die Flohfalle hilft vor allem dabei, erwachsene Flöhe in der Umgebung zu entdecken und einen Teil davon zu fangen. Sie ersetzt aber nicht das gründliche Waschen, Saugen und Auskämmen des Hundes. Gerade bei stärkerem Befall kann es mehrere Wochen dauern, bis alle Entwicklungsstadien verschwunden sind.
Flöhe früh entdecken
Kontrolliere das Fell regelmäßig mit einem feinen Flohkamm. Besonders wichtig sind der Rücken, der Bauch und der Bereich rund um den Schwanzansatz.
Schwarze Krümel im Fell können Flohkot sein. Legst du sie auf ein feuchtes weißes Tuch und färben sie sich rötlich, steckt darin verdautes Blut. Das ist ein deutlicher Hinweis auf Flöhe.
Kratzt sich dein Hund trotz gründlicher Flohkontrolle weiter, solltest du auch andere Ursachen wie Grasmilben oder Allergien in Betracht ziehen.
Natürliche Begleitung mit MAXiDOG BiteProtect
MAXiDOG BiteProtect ist ein natürliches Pflegeöl mit ausgewählten ätherischen Ölen. Es pflegt die Haut und macht den Hund für Flöhe und Zecken weniger interessant.
Das Öl wird sparsam und tropfenweise angewendet. Wichtig ist, genau nach der Produktbeschreibung zu dosieren und nicht zusätzlich eigene ätherische Öle zu mischen. Hoch konzentrierte Öle können Hunde reizen oder sogar schädigen.
MAXiDOG BiteProtect eignet sich vor allem zur regelmäßigen Begleitung. Bei einem bestehenden Flohbefall müssen zusätzlich immer die Schlafplätze, Teppiche, Polster und Ritzen gründlich gereinigt werden. Nur so wird auch der Nachwuchs der Flöhe in der Umgebung erwischt.
Wie lange dauert es, bis die Flöhe verschwunden sind?
Ein Flohproblem ist meistens nicht nach einem einzigen Tag erledigt.
In der Wohnung können noch Eier, Larven und Puppen liegen. Aus ihnen schlüpfen später neue Flöhe. Deshalb solltest du über mehrere Wochen regelmäßig saugen, Textilien waschen, das Fell kontrollieren und die Flohfalle weiter aufstellen.
Leere den Staubsauger danach direkt außerhalb der Wohnung. So verhinderst du, dass eingesaugte Flöhe oder Entwicklungsstadien wieder herauskommen. Die gründliche Reinigung der Umgebung ist besonders wichtig, weil dort der größte Teil der Flohpopulation sitzt.
Was hilft zur Vorbeugung?
Kontrolliere das Fell regelmäßig mit einem Flohkamm und achte besonders auf den Rücken, den Bauch und den Schwanzansatz.
Wasche Decken und Kissen regelmäßig und sauge die Lieblingsplätze deines Hundes gründlich ab. MAXiDOG BiteProtect kann zusätzlich als natürliche Duftpflege verwendet werden. Es macht den Hund für Flöhe und Zecken weniger interessant und lässt sich sparsam in den Alltag einbauen.
So verbindest du Fellkontrolle, saubere Schlafplätze und natürliche Begleitung miteinander.
Was solltest du lieber nicht tun?
Gib ätherische Öle niemals unverdünnt auf die Haut deines Hundes. Auch selbst gemischte Öle können die Haut reizen oder beim Ablecken Probleme verursachen.
Verwende deshalb nur fertige Produkte, die für Hunde gedacht sind, und halte dich genau an die Anwendung. Auch die Flohfalle sollte so stehen, dass dein Hund sie nicht umwerfen oder daraus trinken kann.
Fazit
Flöhe sitzen nicht nur auf dem Hund. Eier, Larven und Puppen verteilen sich vor allem dort, wo dein Hund schläft und sich gern aufhält.
Darum gehören Fellkontrolle, gründliches Saugen, heißes Waschen und eine Flohfalle immer zusammen. MAXiDOG BiteProtect ergänzt diese Maßnahmen auf natürliche Weise und macht deinen Hund für Flöhe und Zecken weniger interessant.
Bleib einige Wochen konsequent dabei. So unterbrichst du den Kreislauf und verhinderst, dass immer wieder neue Flöhe nachkommen.



